Ateliers im Alten Schlachthof
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Schwarze Grütze
Samstag, 28.4.12
20.00 Uhr
Schwarze Grütze
„TabularasaTrotzTohuwabohu!“
Musikkabarett mit Dirk Pursche und Stefan Klucke
Regie: Hans Holzbecher
Am 10.02.2012 feierte die Schwarze Grütze eine viel umjubelte Premiere im Leipziger academixer-Keller. Mit "TabularasaTrotzTohuwabohu" will das Duo reinen Tisch im Chaos machen. Der tägliche Informationsstrudel wirbelt uns alle im Kreis, im Oberstübchen ist Jahrmarkt und unsere Denkmaschine ist dabei permanent überfordert. Jeder von uns scheitert daran auf seine Weise. Die Schwarze Grütze legt den musikalischen Zeigefinger treffsicher in genau diese Wunde. Stefan Klucke und Dirk Pursche haben definitive Lösungen im Gepäck für das Privatleben, für die berufliche Karriere, für den Arzneimittelschrank, für die Kindeserziehung und vieles, vieles mehr.
Der Name „Schwarze Grütze“ entstand irgendwann im letzten Jahrtausend mal aufgrund des Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn, und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. Es gibt sich so Einiges auf deutschen Bühnen, das man einfach live erlebt haben sollte, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu.
Der tägliche Informationsstrudel wirbelt uns im Kreis, im Oberstübchen ist Jahrmarkt und unsere Denkmaschine ist dabei permanent überfordert. Jeder von uns scheitert daran auf seine Weise. Die Schwarze Grütze legt im aktuellen Programm den musikalischen Zeigefinger treffsicher in genau diese Wunde. Schon mit dem Entziffern des Titels sind wir leicht überfordert. Man muss schon zweimal hinsehen. Und genau das machen Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihren wie immer bemerkenswerten Liedtexten auch. „Facebook hat mein Leben gerettet!“ klingt erst mal wunderbar positiv, „ich lasse mir das Hirn absaugen“ irgendwie auch, aber es erwartet uns wie gewohnt heimtückisches Liedgut. Auch Themen wie Mobbing und die GEMA werden genussvoll durch die Grütze gezogen. Pursche und Klucke zelebrieren eine Arzneimittelhymne, und verorten die wahre Anarchie in der Einhaltung der Gesetze. Und natürlich fehlen auch wieder die einzigartigen Sprachspiele nicht. Hier verdreht ein umtrainierter Linkshänder zwerchfellerschütternd seine Worte, dort entsorgt das selbsternannte „Opfer unser Wegwerfgesellschaft“ seine Liebschaften nach dem ersten Gebrauch, und zwar in wahnwitziger Wortjonglage. Der Name „Schwarze Grütze“ entstand irgendwann im letzten Jahrtausend mal aufgrund des Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn, und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. In diesem Sinne sind sich Pursche und Klucke bemerkenswert treu geblieben. Sie sind zu sperrig für die gängigen Schubladen, zu selten in den gängigen TV-Formaten und zu sie selbst, um daran irgendetwas zu ändern. Es gibt sich so Einiges auf deutschen Bühnen, das man einfach live erlebt haben sollte, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hörte "Lieder, die kreisslerisches Format besitzen!".
Ihre Kleinkunst- und Kabarettpreise sind zahlreich, 1999 Cabinet-Preis „Beste Newcomer“, 2001 Rheinheimer Satirelöwe, 2002 Rottweiler Badezimmer, 2004 Kabarettkaktus München, 2005 Leipziger Löwenzahn, 2007 Thüringer Kleinkunstpreis, 2010 Mindener Stichling, 2011 Harzer Kleinkunstpreis Quedel.





